Montag, 17. Juni 2013

Wolfskralle verletzt und entzündet

Ebby hat sich so stark an der Wolfskralle verletzt, sodaß wir zum Tierarzt mussten.
Sie ließ uns auch nicht mehr an die Vorderpfote heran, sodaß wir davon ausgehen mussten, dass die Verletzung auch noch eine Entzündung mit sich zieht.
Heute war Tierarzttermin und nach einer Röntgenaufnahme war klar, das es sich um eine starke Entzündung handelte. Gott sei Dank kein Tumor im Gelenk. Trotzdem musste die Wolfskralle entfernt werden.
Ebby bekam eine Nakosespritze (wehrte sich allerding immens dagegen) und fiel innerhalb von 30 Sekunden in einen Tiefschlaf. Es tut einem immer in der Seele weh, wenn der eigenen Hund so langsam wegsackt.
Es war 09:15 Uhr und gegen 11:45 sollten wir sie wieder abholen. Es ist schon die zweite OP innerhalb von 15 Monaten. Aber auch diese ließ sich nicht umgehen, sie humpelte und ließ uns nicht mehr an die Pfote heran. Sicherlich hatte sie auch starke Schmerzen. Eine Vorbehandlung letzte Woche mit Schmerztabletten und Antibiotikum war leider erfolglos geblieben.
11:45 wir holen Ebby ab. Sie torkelt noch ein wenig, scheint noch nicht sehr lange wach zu sein. Bloß raus hier scheint sie zu denken. Immerhin handelt es sich um eine Amputation       ( als würde man uns Menschen den Daumen entfernen ). Den Verband wird sie noch eine Weile tragen müssen, aber jetzt geht es erst einmal nach Hause in den Garten. Ebby bekommt jetzt erst einmal viel Ruhe, die sie nach der OP benötigt.
Schon bald wird sie wieder unbeschwert über ihre Wiesen wetzen, so wie wir sie kennen.

 Morgen wird der Verband gewechselt und die Wunde noch einmal begutachtet